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...für die berufliche Selbstverwaltung

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Monika Skibicki fordert Pflegekammer

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(SCHORTENS/WILHELMSHAVEN) Die Präsidentin des Niedersächsischen Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer hat kürzlich vor gut 50 Mitglieder der AG 60 plus in der SPD  über Zweck und Wesen der Pflegekammer gesprochen. Skibicki betonte in ihren Ausführungen, dass der Pflege in Deutschland die Beteiligung an wichtigen Entscheidungsverfahren in der Regel versagt wird und fordert die Berufsgruppe zu mehr Verantwortung für die eigenen Belange auf.Lesen Sie den Artikel hier als PDF.

Wir danken an dieser Stelle der Wilhelmshavener Zeitung für die freundliche Genehmigung, den Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

 

CDU fordert Pflegekammer

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(MAINZ) Nun gut, eine Erkenntnis ist, dass die Mitglieder einer Partei wohl noch die gleichen Werte teilen und sich (zumindest bei den demokratisch legitimierten Gruppierungen) zwischen sehr konservativ und sehr sozialistisch bewegen. Dann hören die Verlässlichkeiten aber auch schon auf - denn wie diese Werte im Alltag in politisches Handeln umgesetzt werden können, da gibt es auch innerhalb einer Partei sehr unterschiedliche Perspektiven.

Zum Beispiel bei der Frage nach einer Pflegekammer: während der Prozess in Niedersachsen im Moment im CDU-geführten Ministerium sehr kritisch begutachtet wird und der bayerische Vorstoß von CSU-Minister Söder aus dem letzten Jahr an Fahrt verloren hat, hat eine Gruppe von CDU-Mitgliedern um Julia Klöckner in Rheinland-Pfalz die Einrichtung einer Pflegekammer per Parteitagsbeschluss gefordert. Eines der Argumente: eine Pflegekammer stärkt die Position der Pflegenden bei Verhandlungen mit Krankenkassen, Trägerverbänden und Ärztenkammern.

 

Ein Fan der Selbstverwaltung?

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(NORDWEST) Er sei ein Anhänger der Selbstverwaltung - es muss halt wohl nur die richtige sein. Minister Daniel Bahr im Interview mit der Ärztezeitung.

 

„Ein beachtliches Signal“

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Über 19 000 Unterschriften für eine Pflegekammer in Bayern übergeben / Bis zu 3000 Pflegende demonstrierten in München

(MÜNCHEN)  Über 19 000 Unterschriften für die Pflegekammer, bis zu 3000 Pflegende aus ganz Bayern: Für mehr politische Mitsprache und bessere Rahmenbedingungen in der Pflege haben sich Pflegende aus der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der ambulanten Pflege am gestrigen Mittwoch in München eingesetzt: Bei der Demonstration unter dem Motto „Rettet die Pflege!“, die am Münchner Odeonsplatz gestartet ist, forderten die Mitglieder der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) und des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe  (DBfK) bessere Rahmenbedingungen, eine menschenwürdige Pflege und eine eigene Stimme und Mitsprache bei politischen Entscheidungen.

 

Rolf Höfert (DPV) im Streitgespräch mit Unternehmensberater Heinz Lohmann

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(HAMBURG) Mehr Selbstbestimmung für die Pflege fordert der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes und Mitglied des Deutschen Pflegerates, Rolf Höfert, im Rahmen des 9. Gesundheitspflegekongresses in Hamburg. Dass ausgerechnet die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen bei vielen der sie selbst betreffenden Angelegenheiten nicht an der Entscheidung beteiligt werde, sei nicht mehr tragbar. Höfert forderte die Pflegenden auf, sich für die Selbstverwaltung zu engagieren. Es gehe dabei auch darum, die Menschen vor unqualifizierter Pflege zu schützen – eine Hinweis, der angesichts des Mangels an Fachpersonal schon heute eine beklemmende Aktualität hat. Eine Sorge, die Unternehmensberater Prof. Heinz Lohmann in seienr Entgegnung auf den Beitrag von Höfert nicht teilt. Vielmehr würde sich die Hoffnung der Pflegeberufe zerschlagen, die in eine Kammer gesetzt werde. Mehr Bürokratie statt Einfluss fürchtet Lohmann, der in seinem Statement bei den sattsam bekannten Argumenten gegen eine Pflegekammer bleibt - und vermeidet, sich vertieft mit diesen auseinanderzusetzen.

 

„Nicht ausreichend auf die demografischen Umwälzungen in der Pflege vorbereitet“

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Rettet die Pflege: Große Pflege-Demo am 30. November am Odeonsplatz

(MÜNCHEN) Mehr als 350 000 professionell Pflegende werden bis zum Jahr 2030 deutschlandweit alleine in den Krankenhäusern fehlen. Jede zweite Stelle im nichtärztlichen Bereich wird dann unbesetzt bleiben, so die aktuelle Price Waterhouse Coopers (pwc)-Studie. Ähnlich stellt sich die Situation in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen dar. Der Pflegeheim Rating Report 2011 geht von einem Mangel von 120 000 bis 175 000 Pflegefachkräften im Jahr 2030 aus. „Wir sind nicht ausreichend auf diese gewaltigen Umwälzungen vorbereitet. Der Pflegemangel hat uns bereits mit voller Wucht erwischt“, sagt Dr. Marliese Biederbeck,  Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und Vorsitzende der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge).

 

Pflegekammer ist kein Widerspruch

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(BREMEN) Am 30.1.2012 trafen sich auf Anregung des „ Fördervereines zur Gründung einer Pflegekammer“ dessen Vorsitzende Monika Skibicki und die Sekretärin Anette  Klausing der Gewerkschaft Verdi Landesbezirk Niedersachsen/ Bremen in Bremen. In dem Austausch wurde deutlich, dass Pflegende schwer zu politischem Engagement und Eintreten in Gewerkschaften, Berufsverbänden usw. zu gewinnen sind.
Frau Skibicki erläuterte, dass die klare Aufgabenteilung zwischen Berufsverbänden, Gewerkschaften und einer zukünftigen Pflegekammer nicht im Widerspruch stehen.

 

Demo-Impressionen

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Für alle, die in München bei der Demonstration zur Rettung der Pflege nicht dabei sein konnten: die Veranstalter haben einige Bilder veröffentlicht, die über diesen Link zu erreichen sind.

 

Rettet die Pflege! Große Pflege-Demo

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Rettet die Pflege! Große Pflege-Demo am 30. November am Odeonsplatz
Unterschriftenübergabe und Schlusskundgebung / mit OB Christian Ude und Theresa Schopper (Die Grünen) an der Staatskanzlei

München, 28. November 2011 – Zur großen Demo am Münchner Odeonsplatz haben sich zahlreiche Pflegende aus ganz Bayern angekündigt. Sie werden am kommenden Mittwoch, 30.11., auf die Straße gehen und auf die unzumutbaren Rahmenbedingungen in der Pflege aufmerksam zu machen. Das Jahr der Pflege ist fast vorbei und die Politik hat sich, anders als versprochen, nicht für die professionelle Pflege eingesetzt. „Das können wir nicht länger dulden. In vielen Einrichtungen herrscht bereits jetzt der Pflegenotstand. Wir brauchen dringend bessere Rahmenbedingungen für die professionelle Pflege“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Vorsitzende der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) und Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V..

 

Der wichtigste Beruf der Welt

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(OLDENBURG) Den kritischen Stimmen zum Trotz: Monika Skibicki fordert gegen jeden Widerstand eine Pflegekammer für den wohl wichtigsten Beruf der Welt.

 

Das richtige Tun: Pflege demonstriert in München

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(MÜNCHEN) Kürzlich auf einer Veranstaltung im Norden der Republik sagte einer der Referenten, man wünsche sich ja fast Ulla Schmidt in der Gesundheitspolitik zurück, die hätte wenigsten irgendwas gemacht. Damit gab er seinen Unmut über die Tatenlosigkeit kund, den er über die seit der jüngst begonnen Legislatur das Gesundheitsressort leitenden Spitzenpolitiker hegt. Man erinnere sich daran, dass auch der SPD-Amtsvorgängerin nicht immer der große Wurf gelungen ist und allein aus der Tatsache, die längst amtierende Gesundheitsministerin zu sein, lässt sich auch nicht gefahrlos ableiten, sie hätte alles richtig gemacht. Der Beispiellose Abbau von Pflegepersonal in den Krankenhäusern ist nicht der Politikerin anzulasten, aber er geschah in ihrer Amtsperiode. Wir wollen hier aber nicht nachkarten, schließlich verstehen wir, dass es in der Politik eben nicht immer darum geht, was richtig und notwendig ist.

 


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