Freitag, den 03. Februar 2012 um 07:06 Uhr
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(MAINZ) Nun gut, eine Erkenntnis ist, dass die Mitglieder einer Partei wohl noch die gleichen Werte teilen und sich (zumindest bei den demokratisch legitimierten Gruppierungen) zwischen sehr konservativ und sehr sozialistisch bewegen. Dann hören die Verlässlichkeiten aber auch schon auf - denn wie diese Werte im Alltag in politisches Handeln umgesetzt werden können, da gibt es auch innerhalb einer Partei sehr unterschiedliche Perspektiven.
Zum Beispiel bei der Frage nach einer Pflegekammer: während der Prozess in Niedersachsen im Moment im CDU-geführten Ministerium sehr kritisch begutachtet wird und der bayerische Vorstoß von CSU-Minister Söder aus dem letzten Jahr an Fahrt verloren hat, hat eine Gruppe von CDU-Mitgliedern um Julia Klöckner in Rheinland-Pfalz die Einrichtung einer Pflegekammer per Parteitagsbeschluss gefordert. Eines der Argumente: eine Pflegekammer stärkt die Position der Pflegenden bei Verhandlungen mit Krankenkassen, Trägerverbänden und Ärztenkammern.
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 11:25 Uhr
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(NORDWEST) Er sei ein Anhänger der Selbstverwaltung - es muss halt wohl nur die richtige sein. Minister Daniel Bahr im Interview mit der Ärztezeitung.
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 12:45 Uhr
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Über 19 000 Unterschriften für eine Pflegekammer in Bayern übergeben / Bis zu 3000 Pflegende demonstrierten in München
(MÜNCHEN) Über 19 000 Unterschriften für die Pflegekammer, bis zu 3000 Pflegende aus ganz Bayern: Für mehr politische Mitsprache und bessere Rahmenbedingungen in der Pflege haben sich Pflegende aus der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der ambulanten Pflege am gestrigen Mittwoch in München eingesetzt: Bei der Demonstration unter dem Motto „Rettet die Pflege!“, die am Münchner Odeonsplatz gestartet ist, forderten die Mitglieder der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) und des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bessere Rahmenbedingungen, eine menschenwürdige Pflege und eine eigene Stimme und Mitsprache bei politischen Entscheidungen.
Samstag, den 26. November 2011 um 00:00 Uhr
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(HAMBURG) Mehr Selbstbestimmung für die Pflege fordert der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes und Mitglied des Deutschen Pflegerates, Rolf Höfert, im Rahmen des 9. Gesundheitspflegekongresses in Hamburg. Dass ausgerechnet die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen bei vielen der sie selbst betreffenden Angelegenheiten nicht an der Entscheidung beteiligt werde, sei nicht mehr tragbar. Höfert forderte die Pflegenden auf, sich für die Selbstverwaltung zu engagieren. Es gehe dabei auch darum, die Menschen vor unqualifizierter Pflege zu schützen – eine Hinweis, der angesichts des Mangels an Fachpersonal schon heute eine beklemmende Aktualität hat. Eine Sorge, die Unternehmensberater Prof. Heinz Lohmann in seienr Entgegnung auf den Beitrag von Höfert nicht teilt. Vielmehr würde sich die Hoffnung der Pflegeberufe zerschlagen, die in eine Kammer gesetzt werde. Mehr Bürokratie statt Einfluss fürchtet Lohmann, der in seinem Statement bei den sattsam bekannten Argumenten gegen eine Pflegekammer bleibt - und vermeidet, sich vertieft mit diesen auseinanderzusetzen.
Donnerstag, den 24. November 2011 um 10:43 Uhr
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Rettet die Pflege: Große Pflege-Demo am 30. November am Odeonsplatz
(MÜNCHEN) Mehr als 350 000 professionell Pflegende werden bis zum Jahr 2030 deutschlandweit alleine in den Krankenhäusern fehlen. Jede zweite Stelle im nichtärztlichen Bereich wird dann unbesetzt bleiben, so die aktuelle Price Waterhouse Coopers (pwc)-Studie. Ähnlich stellt sich die Situation in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen dar. Der Pflegeheim Rating Report 2011 geht von einem Mangel von 120 000 bis 175 000 Pflegefachkräften im Jahr 2030 aus. „Wir sind nicht ausreichend auf diese gewaltigen Umwälzungen vorbereitet. Der Pflegemangel hat uns bereits mit voller Wucht erwischt“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und Vorsitzende der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge).
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 14:50 Uhr
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(BREMEN) Am 30.1.2012 trafen sich auf Anregung des „ Fördervereines zur Gründung einer Pflegekammer“ dessen Vorsitzende Monika Skibicki und die Sekretärin Anette Klausing der Gewerkschaft Verdi Landesbezirk Niedersachsen/ Bremen in Bremen. In dem Austausch wurde deutlich, dass Pflegende schwer zu politischem Engagement und Eintreten in Gewerkschaften, Berufsverbänden usw. zu gewinnen sind. Frau Skibicki erläuterte, dass die klare Aufgabenteilung zwischen Berufsverbänden, Gewerkschaften und einer zukünftigen Pflegekammer nicht im Widerspruch stehen.
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 07:23 Uhr
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Für alle, die in München bei der Demonstration zur Rettung der Pflege nicht dabei sein konnten: die Veranstalter haben einige Bilder veröffentlicht, die über diesen Link zu erreichen sind.
Montag, den 28. November 2011 um 15:38 Uhr
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Rettet die Pflege! Große Pflege-Demo am 30. November am Odeonsplatz Unterschriftenübergabe und Schlusskundgebung / mit OB Christian Ude und Theresa Schopper (Die Grünen) an der Staatskanzlei
München, 28. November 2011 – Zur großen Demo am Münchner Odeonsplatz haben sich zahlreiche Pflegende aus ganz Bayern angekündigt. Sie werden am kommenden Mittwoch, 30.11., auf die Straße gehen und auf die unzumutbaren Rahmenbedingungen in der Pflege aufmerksam zu machen. Das Jahr der Pflege ist fast vorbei und die Politik hat sich, anders als versprochen, nicht für die professionelle Pflege eingesetzt. „Das können wir nicht länger dulden. In vielen Einrichtungen herrscht bereits jetzt der Pflegenotstand. Wir brauchen dringend bessere Rahmenbedingungen für die professionelle Pflege“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Vorsitzende der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) und Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V..
Donnerstag, den 24. November 2011 um 10:49 Uhr
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(OLDENBURG) Den kritischen Stimmen zum Trotz: Monika Skibicki fordert gegen jeden Widerstand eine Pflegekammer für den wohl wichtigsten Beruf der Welt.
Dienstag, den 22. November 2011 um 06:54 Uhr
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(MÜNCHEN) Kürzlich auf einer Veranstaltung im Norden der Republik sagte einer der Referenten, man wünsche sich ja fast Ulla Schmidt in der Gesundheitspolitik zurück, die hätte wenigsten irgendwas gemacht. Damit gab er seinen Unmut über die Tatenlosigkeit kund, den er über die seit der jüngst begonnen Legislatur das Gesundheitsressort leitenden Spitzenpolitiker hegt. Man erinnere sich daran, dass auch der SPD-Amtsvorgängerin nicht immer der große Wurf gelungen ist und allein aus der Tatsache, die längst amtierende Gesundheitsministerin zu sein, lässt sich auch nicht gefahrlos ableiten, sie hätte alles richtig gemacht. Der Beispiellose Abbau von Pflegepersonal in den Krankenhäusern ist nicht der Politikerin anzulasten, aber er geschah in ihrer Amtsperiode. Wir wollen hier aber nicht nachkarten, schließlich verstehen wir, dass es in der Politik eben nicht immer darum geht, was richtig und notwendig ist.
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