Nachrichten Archiv

Aktuell: Nordwest

Brandbrief des europäischen Pflegeverbandes an deutsche Politiker

Der Prozess in Richtung souveräne Selbstverwaltung für beruflich Pflegende in Deutschland darf nicht aufgehalten werden, mahnt der europäische Pflegeverband in einem offenen Brandbrief an Ministerinnen und Minister sowie Ministerpräsidenten in den jeweiligen Bundesländern.

Patientensicherheit und Pflegequalität erfordern eine Selbstverwaltung beruflich Pflegender. Die Selbstverwaltung beruflich Pflegender in Deutschland dürfe nicht fallen gelassen werden – so die European Federation of Nurses Associations (EFN), Dachverband von 36 Berufsverbänden und 3 Mio. Pflegefachpersonen europäischer Länder. Mit einem Brandbrief wendet sich die EFN an die mit den Ressorts Gesundheit und Pflege betrauten Minister in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und deren Ministerpräsidenten und das Bundesgesundheitsministerium mit dem Appell, die pflegeprofessionelle Entwicklung in Deutschland nicht einzustellen, sondern aktiv zu fördern.

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Aktuell Hamburg

Parteiprogramme vor Hamburger Bürgerschaftswahl auf dem Prüfstand

Der DBfK Nordwest e.V. veröffentlicht Stellungnahmen der in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien zur Gesundheitspolitik. Im Fokus der Podiumsdiskussion beim Pflegetag Hamburg: Personaluntergrenzen, Pflegekammern, bessere Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende.

Eine „kleine Erpressung“ kann verändern – Wahlprüfsteine für Hamburg veröffentlicht

Beim Pflegetag Hamburg des DBfK Nordwest forderte Christiane Blömeke als Vertreterin der Grünen, weitere Investitionen in Krankenhäuser daran zu koppeln, wie sie mit Pflegefachpersonen umgehen. Sie räumte ein, dass dies schon eine kleine Erpressung sei, aber anders nichts erreicht werden könne. Statt einer Rekommunalisierung privater Krankenhäuser – wie sie Deniz Çelik von Die Linke forderte – sei es sinnvoller, das Geld direkt in die Arbeitsbedingungen von Pflegenden zu investieren.

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Aktuell Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein: Jamaika-Koalition will Selbstverwaltung schwächen

Der DBfK Nordwest ist strikt gegen jeden Eingriff der Politik in die Selbstverwaltung der Pflegeberufekammern. Eine als Starthilfe sinnvolle Anschubfinanzierung darf nicht an Bedingungen geknüpft sein. Denn diese untergraben die gesetzlich festgeschriebene Autonomie und führen die zugrunde liegende Idee einer Selbstverwaltung ad absurdum.

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wurde 2018 gegründet, um erstmals allen Pflegefachpersonen landesweit eine adäquate Standes-vertretung zu verschaffen, mit der sie ihre Zukunft und ihr Berufsbild nach eigenen Vorstellungen gestalten und Einfluss auf (gesundheits-)politische Prozesse nehmen können – zum Wohle von Menschen mit Pflegebedarf. Damit dies gelingt, müssen die politisch Verantwortlichen den Pflegenden die Fähigkeit zusprechen, die mit einer Emanzipation einhergehenden Konflikte innerhalb der Berufsgruppe selbständig auszutragen.

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Aktuell Hamburg

Stellung nehmen! Aufruf an die Gesundheitspolitik in Hamburg vor der Bürgerschaftswahl im Februar

Wahlprüfsteine sollen Position der Parteien deutlich machen - wie gedenken die gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher in der Hamburger Bürgerschaft die anstehenden Herausforderungen im Pflegebereich zu meistern? Diese Frage stellte der DBfK Nordwest in einem Katalog den Verantwortlichen aller Parteien.

2020 ist das von der WHO ausgerufene Internationale Jahr der Pflegenden und Hebammen – eine gute Gelegenheit, den Fokus verstärkt auf die drängenden Probleme in der Pflege zu lenken. Im Vorfeld der anstehenden Wahl zur Bürgerschaft hat der DBfK Nordwest die maßgeblichen Politikerinnen und Politiker dazu aufgerufen, Stellung zu beziehen und ihre Lösungsansätze darzulegen. Das können sie zum einen durch die Beantwortung eines Katalogs mit 16 zentralen Wahlprüfsteinen tun, zum anderen aber auch persönlich – mittels Teilnahme an einer Podiumsdiskussion beim Pflegetag Hamburg am 11. Februar 2020 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW), der vom DBfK Nordwest veranstaltet wird.

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Aktuell Niedersachsen

Endlich eine echte Chance – die Pflegekammer Niedersachsen hat sie verdient

Durch massive politische Versäumnisse auf der einen Seite und Anlaufschwierigkeiten auf der anderen ist der Etablierungsprozess für die Pflegekammer in Niedersachsen alles andere als rund gelaufen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V. fordert alle Beteiligten auf, jetzt gemeinsam einen starken Impuls in Richtung Zukunft zu setzen. Dieser muss insbesondere von den Verantwortlichen in der Politik, also der Niedersächsischen Landesregierung kommen.

 

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Aktuell Schleswig-Holstein

Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein: Anschubfinanzierung ok, Einfluss auf Souveränität aber nicht

Der DBfK Nordwest begrüßt die Entscheidung der Jamaikakoalition in Schleswig-Holstein, die Anschubfinanzierung für die Pflegeberufekammer nachzuholen. Dies ist ein längst überfälliger Schritt, damit der finanzielle Aufwand für den Aufbau der Selbstverwaltung nicht alleinig durch die Pflegefachpersonen getragen werden muss. Die mit der Anschubfinanzierung verbundene Urabstimmung ist dagegen völlig verfrüht und sie wird den langfristigen Wirkmechanismen einer Heilberufekammer nicht gerecht. Völlig indiskutable und ohne jede rechtliche Grundlage ist aus Sicht des DBfK Nordwest die Einmischung der Politik in interne Entscheidungen der Pflegeberufekammer.

 

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Aktuell Niedersachsen

Für den DBfK schon lange klar: Ohne Anschubfinanzierung kann Errichtung einer Pflegekammer nicht gelingen

Der DBfK begrüßt den Beschluss der niedersächsischen Regierungsfraktionen, sich mit sechs Millionen Euro an der Errichtung der 2018 konstituierten Pflegekammer Niedersachsen im Nachhinein zu beteiligen. Die Regierung erfüllt damit – endlich – teilweise eine alte Forderung des DBfK. Denn der beschlossene Betrag wird nicht ausreichen, um die Errichtungskosten vollständig zu übernehmen.

 

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Aktuell NRW

Pro Pflegeberufekammer: Ein klares Signal aus NRW in turbulenten Zeiten

Gesetz soll noch 2019 in den Landtag: Pflegeberufekammern sind im deutschen Gesundheitswesen das Instrument, um eine Selbstverwaltung und damit Selbstbestimmung und politische Partizipation der Pflegeberufe zu gewährleisten. Folglich begrüßt und unterstützt der DBfK Nordwest das deutliche Zeichen der Landesregierung aus Nordrhein-Westfalen.

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Aktuell Schleswig-Holstein

Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein unterstützen

Die politische Partizipation der Pflegeberufe war in Schleswig-Holstein viele Jahrzehnte völlig unzureichend. In einem von Organen der Selbstverwaltung gestalteten Gesundheitssystem hat den Pflegeberufen bis zur Errichtung der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein das entscheidende Instrument gefehlt. Der DBfK fordert sowohl die politischen Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischen Parteien als auch Sozialminister Dr. Heiner Garg auf, der Pflegeberufekammer den Rücken zu stärken und die Bedeutung der Kammer als Selbstverwaltung der Pflegeberufe im Gesundheitswesen hervorzuheben.

 

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