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Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

Klares Zeichen für die Pflegekammer: E-Petition erreicht Ministerium

24.000 Unterschriften mit Unterstützung der BAY.ARGE übergeben / Pflege fordert zum wiederholten Mal berufsständische Interessenvertretung

(MÜNCHEN) Am Dienstag, den 21. Juli 2015, wurde die Petition „Pflegekammer für Bayern – JETZT!“ mit Unterstützung der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (BAY.ARGE) offiziell dem Staatsministerium für Pflege und Gesundheit überreicht. Die Online-Petition, ursprünglich  auf Privatinitiative von Michael Wittmann, Bereichspflegedienstleitung im Kreiskrankenhaus Parsberg, ins Leben gerufen, wurde in wenigen Wochen knapp 24.000 Mal unterschrieben. Damit hat die Pflege erneut ein deutliches Zeichen gesetzt: Statt des von der bayerischen Landesregierung beschlossenen Pflegerings fordern die professionell Pflegenden eine berufsständische Selbstverwaltung nach dem Heilberufekammer-Gesetz. Die Pflegenden selbst halten allein die Pflegekammer für das richtige Instrument, um endlich die eigenen Belange vertreten zu können und auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.

Obwohl seinerzeit noch vom ehemaligen Gesundheitsminister Söder die Errichtung einer  Pflegekammer als erklärtes politisches Ziel der CSU deklariert wurde, im Anschluss an eine große Demonstration in München dem Ministerium eine Liste mit rund 20.000 Unterschriften für die Pflegekammer überreicht wurde und sich später die Pflege in einer repräsentativen Befragung sich mehrheitlich für eine Kammer entschied, blieb die Politik weitestgehend passiv. Von den Versprechen von einst ist bis heute keines in die Tat umgesetzt und eingelöst worden.

Mit der Übergabe der Online-Petition betonen Initiator und sämtliche Mitgliedsverbände der BAY.ARGE noch einmal ihre Entschlossenheit, trotz der Beschlüsse der Landesregierung weiterhin die Errichtung einer Pflegekammer zu fordern. Edith Dürr, Vorsitzende der BAY.ARGE und der Schwesternschaft München vom BRK e.V., erklärt:  „Das Ziel der Berufsgruppe ist es, selbstbestimmt und in eigener Verantwortung die Entwicklung der Profession Pflege – vor allem im Interesse der Pflegeempfänger – voranzutreiben. In diesem Sinne gilt es, nicht nachzulassen und bundesweit, besonders aber in Bayern, mit Vehemenz die Errichtung von Pflegekammern zur beruflichen Selbstverwaltung einzufordern. Die professionelle Pflege darf die andauernde Missachtung und mangelnde Anerkennung ihrer Expertise nicht länger dulden.“

Wer ist die Bay. Arge?
Die Bay. Arge fördert die Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege, bündelt die berufspolitischen Aktivitäten ihrer 15 Mitgliedsverbände und vertritt deren Positionen und Anliegen in der Öffentlichkeit. Die Bay. Arge ist ein Zusammenschluss von eigenständigen Berufsverbänden, Schwesternschaften und Berufs- und Pflegeorganisatione

Quelle: Pressemitteilung der Bay.Arge

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Kommentare  

 
-25 #2 RE: Klares Zeichen für die Pflegekammer: E-Petition erreicht Ministeriummichael 2015-08-12 10:47
HAMBURGArtikel vom 09.08.2015 / Ausgabe 32 / Seite 1 Glasnost im Kreml des KapitalsVon Per Hinrichs
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Share on Google E-Mail Bei kaum einer Frage entzweien sich die Gemüter so stark wie beim Gehalt öffentlicher oder halb-öffentlicher Jobs: Ist es gerecht, dass der Bürgermeister nicht so viel verdient wie der Flughafenchef? Oder der Hochbahn-Direktor? Nun ist ein weiterer Spieler im Fair-Pay-Bingo aufgetaucht, es ist der lange dort vermisste Hans-Jörg Schmidt-Trenz, der Hauptgeschäftsf ührer der Handelskammer zu Hamburg. Was der bekommt, war bis dato so geheim wie die Abschuss-Codes der amerikanischen Atomraketen – was manche übertrieben fanden, etwa eine kleine Gruppe von zwölf Rebellen in der Kammer, die mehr Glasnost im Kapitalisten-Kreml einfordern. Und siehe da: Der Chef erhält schlappe 475.000 Euro Salär im Jahr. Mehr als der US-Präsident. Der gibt aber auch keine Verbandszeitsch rift heraus und lebt auch nicht von Zwangsmitgliede rbeiträgen. Schmidt-Trenz' Laden kann nicht insolvent gehen, er trägt kein Risiko, muss nicht am Markt bestehen und erhält jeden Monat automatisch Geld. Schrecklich langweilig, öde und voraussehbar! Dafür sind doch 475.000 Euro nicht zu viel! Das ist doch ein besseres Schmerzensgeld. Niemand würde doch so einen Job machen wollen. Nein, er soll da bloß bleiben. Da macht echte Wirtschaft doch viel mehr Spaß.
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-31 #1 RE: Klares Zeichen für die Pflegekammer: E-Petition erreicht Ministeriummichael 2015-08-03 08:19
Fordern düfen die...hoffe bayern bleibt standhaft...es muss für uns noch die Möpglichkeit geben den Beruf ohne zwangsabgaben auszuüben...solange es Bundesländer gibt die uns unterstützen im Kampf gegen die Kammerbürokrati e solange habe ich hoffnung...

Kamern ja aber ohne Zwang !!!

leistung muss sich lohnen für die Kammer je besser die sind desto mehr Mtglieder !!!
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