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Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!

Zahlreiche Pflegekräfte aus der Region Koblenz nahmen an Auftaktveranstaltung teil

Die Auftaktveranstaltung des Gründungsausschusses der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz für die Region Koblenz am Montag, 04.05.2015 fand viel Zuspruch. Dazu kamen rund 100 Teilnehmer aus der ganzen Region in die Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Darunter waren zahlreiche Pflegefachkräfte aus dem Koblenzer Raum, Beschäftigte und Studierende der Hochschule und weitere Interessierte. Prof. Dr. Frank Weidner, Lehrstuhl Pflegewissenschaft an der PTHV und Mitglied des Gründungsausschusses, informierte über aktuelle Entwicklungen rund um den Aufbau der ersten Pflegekammer Deutschlands. „Jetzt nehmen wir die Pflege endlich in die eigenen Hände!“, sagte er unter viel Applaus der Teilnehmer. In der Veranstaltung standen zudem die laufende Registrierung der Mitglieder und die Vorbereitung der ersten Kammerwahlen, die Ende des Jahres stattfinden werden, im Mittelpunkt des Interesses. Viele Teilnehmer nahmen das Angebot an und ließen ihre mitgebrachten Berufsurkunden für die Registrierung an Ort und Stelle beglaubigen.
Frau Manuela Raiß von der Geschäftsstelle des Gründungsausschuss aus Mainz berichtete den interessierten Zuhörern von den Aufbauarbeiten in Mainz und über die Möglichkeiten aktuell und zukünftig in der Pflegekammer mitzuwirken. „Denn darauf kommt es an, dass dies eine Kammer von Mitgliedern für Mitglieder wird“, betonte sie. Damit soll auch sichergestellt sein, dass die Landespflegekammer zukünftig einen starken Beitrag zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung leisten kann.

Hintergrund der Errichtung der Landespflegekammer ist das Anfang 2015 in Rheinland-Pfalz in Kraft getretene novellierte Heilberufsgesetz. Darin sind alle Belange zur Mitgliedschaft, zu den Aufgaben der Kammer und zur Beteiligung geregelt. Pflichtmitglieder sind dem Gesetz zufolge alle ausgebildeten Kranken-, Altenpfleger und Kinderkrankenpfleger, die in Rheinland-Pfalz einen Beruf ausüben, in dem sie berufsspezifisches Wissen anwenden. Neben den in der praktischen Pflege Tätigen sind das auch beispielsweise Pflegedienstleiter und Lehrer, aber auch Hochschuldozenten, die in Pflegestudiengängen lehren. Auch die freiwillige Mitgliedschaft ist möglich etwa für Schüler der Pflegeberufe und ehemalige Pflegefachkräfte.

Die genaue Beitragshöhe steht noch nicht fest, es wird sich aber um einen einkommensbezogenen und sozial gestaffelten Beitrag handeln. Erst die 81-köpfige Vertreterversammlung, die Ende 2015 erstmals gewählt werden wird, wird als Parlament der Kammer neben anderen grundsätzlichen Fragen auch über die Beitragsordnung entscheiden. Die Pflegekammer wird ab 2016 ihre Arbeit aufnehmen. Bis dahin übernimmt der Gründungsausschuss die vorbereitenden Aufgaben wie die Registrierung der Mitglieder und die Durchführung der ersten Wahl. Bis zum Herbst sind dazu in der Region wieder zahlreiche Informationsveranstaltungen geplant, die vom Regionalbüro der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV sowie der Geschäftsstelle in Mainz unterstützt werden.

Kontakt zur Landespflegekammer unter www.pflegekammer-rlp.de

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Kommentare  

 
-13 #175 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-11-19 09:16
Geschäftsführer in
Ulla Rose
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Sehr geehrte Frau Rose,
Sie haben mich mit Schreiben vom 14.10.2015 gebeten, ein Gründungsgesetz zur
Schaffung einer Pflegekammer in Berlin mit auf den Weg zu bringen.
Ich kann Ihnen versichern, nichts liegt mir ferner.
Mittlerweile liegen dem Petitionsaussch uss des Abgeordnetenhau ses mehr als 200
Petitionen gegen eine Pflegekammer vor. Dazu kommen eine von 409
Altenpflegeschü lerInnen unterschriebene Sammelpetition, die mir als dem
Ausschussvorsit zenden des Gesundheits-und Sozialausschuss es übergeben wurde,
sowie bis zum heutigen Tag eingegangene 47 Einzelbriefe, in denen wir allesamt
gebeten werden, eine Pflegekammer in Berlin zu verhindern. Zudem hat uns der
Gesamtbetriebsr at der Sana-Kliniken gebeten, in diesem Sinne tätig zu sein.
Die von Ihnen zitierten "Studien" helfen Ihnen in ihrer Argumentation wenig.
Zweifel wurden dadurch keineswegs "regelmäßig" ausgeräumt. Da dürfte wohl mehr
der Wunsch Vater des Gedankens sein.
Auf Seite 19 der Studie zur Akzeptanz bei den Pflegeschülern erklären die Verfasser
ihre eigene Studie für nicht repräsentativ. Darüber mag man gerne streiten, nur handelt
es sich bei dieser Aussage zunächst einmal um eine Feststellung der Verfasser und
wurde von niemandem hinein interpretiert.
Die Akzeptanz einer Pflegekammer in Berlin ist also keineswegs so unumstritten, wie
Sie es darstellen. Natürlich spaltet die Pflegekammer die Pflegenden, weil sie große
Teile der in der Pflege Tätigen ausschließen würde und natürlich spräche eine solche
Kammer ganz sicher nicht mit einer Stimme. Aber darüber muss man hier nicht streiten,
den Disput tragen wir dann gerne öffentlich aus.
In Rheinland-Pfalz benötigen Kandidatinnen und Kandidaten, die an den
Kammerwahlen teilnehmen wollen, 150 Unterstützerunt erschriften für ihre Kandidatur.
Eine absurde Regelung, die viele Beschäftigte in kleineren Einrichtungen benachteiligt.
Die Linke Fraktion im Abgeordnetenhau s von Berlin
Niederkirchners traße 5, 10111 Berlin
fon: 030.23252551, fax : 030.23252515
albers@linksfra ktion.berlin
04.11.2015
Auch hat man dort den zukünftigen Zwangsmitgliede rn bis heute nicht mitgeteilt, mit
welchen Beiträgen sie zu rechnen haben. Man macht den Leuten offenbar
ein X für ein U vor.
Sie selber wissen aus den beiden Berliner Umfragen, dass die Beitragsfrage eine
wesentliche Bedeutung für die vermeintliche Zustimmung der Befragten hatte.
Mit der Höhe der real zu erwartenden Beitragssummen sinkt die Zustimmung rapide.
Es wäre interessant, dazu von Ihnen eine klare Positionierung für die interessierte
Öffentlichkeit zu erhalten. Wenn Sie nur knapp die Hälfte des Etats der Berliner
Ärztekammer (12,9 Mio. Euro 2014) für ihre Arbeit reklamieren wollten, müssten Sie
von den 28.803 potentiellen Mitgliedern ihrer zukünftigen Kammer (Zahl aus der ersten
Akzeptanzstudie ) 18,80 Euro monatlich kassieren. Allerdings waren nur 68 der
Befragten der ersten Studie bereit mehr als 11 Euro zu bezahlen. Das waren 5,6
Prozent aller Befragten. Akzeptanz sieht anders aus.
Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind keine Mittel für die Pflegekammer vorgesehen.
Es gibt dafür zur Zeit auch keine parlamentarisch e Mehrheit.
Damit wird es in der laufenden Legislaturperio de keine Gründung einer solchen
Kammer geben.
Ich sehe auch nicht, dass es in der nächsten Legislaturperio de eine politische Chance
für die Umsetzung ihres Wunsches nach der Verkammerung des Pflegeberufs in Berlin
geben wird.
Wir jedenfalls werden unseren politischen Einfluss im Interesse der in der Pflege
Beschäftigten dazu nutzen, eine Pflegekammer in Berlin auch zukünftig zu verhindern.
Mit freundlichem Gruss
Dr. Wolfgang Albers
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-12 #174 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-10-05 09:21
Praxistest Berlin – wenn die Pflege endlich über die Pflege redet

Angekündigt war für gestern ein "Fachdialog" unter der Überschrift „Wie geht es weiter bei der Pflegekammer?“ Eingeladen hatte der Berliner Sozialsenator, der sich auf die Einführung einer solchen Pflegekammer festgelegt hat.
Tatsächlich aber zeigte sich vom ersten Redebeitrag an, dass die Befürworter der Pflegekammer immer noch um Akzeptanz ringen und die Pflegekräfte, die sich langsam bewusst werden, was da auf sie zukommt, versuchen dem Unheil noch Einhalt zu gebieten. Also stand das Für und Wider, das Pro und Contra ganz oben auf der Agenda. Bei dem „Wie“, auch das zeigte sich rasch, wird es eine wirkliche Mitsprachemögli chkeit der Pflegekräfte nicht geben.
Denn auch das war zu bestaunen, wie das aussieht, wenn endlich „die Pflege über die Pflege redet“. Denn darum soll es ja bei der Pflegekammer ja angeblich gehen.


Der Fachdialog beginnt also mit einem Vorwort des Sozialsenators, es folgt ein Vortrag des Fraktionsvositz enden der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz. Dem schließt sich noch ein Vortrag eines Vorstandsmitgli edes des Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz an (der jetzt Lehrer ist, irgendwie aber auch mal Pfleger war), worauf der 2 Vorsitzende der Gründungskonfer enz in Niedersachsen einen Einblick in die Vielfalt seiner Vortragsfolien über die Geschichte der Pflegekammern im allgemeinen und der Niedersachsen im speziellen gewährt. Er outet sich als Pfleger mit Parteibuch. Jetzt sind die ersten 75 Minuten in einem vollen Saal mit Pflegekräften, denen die Beteiligung an einer Diskussion versprochen wurde, vorbei. Zeit zum Diskutieren ist aber immer noch nicht. "Verständnisfrag en" dürfen immerhin gestellt werden. Womit die Rollenverteilun g klar ist. Das Pflegevolk darf fragen; die Antworten kommen von vorn. Ich musste dann zum Zug, weswegen ich die Podiumsdikussio n, die sich an die Fragerunde anschließen sollte, bei der dann noch ein Herr der CDU, eine Dame der Grünen und noch ein Herr der Piraten zusätzlich zu den Eingangsreferen ten zu Wort kommen sollten, verpassen musste. Wenn von denen jede(r) nochmal 10 Minuten beansprucht hat, was ich für eine ziemlich vorsichtige Kalkulation halte, dann muss sich ungefähr 2 ½ Stunden nach Beginn der Veranstaltung ein echt spannende Diskussion ergeben haben. Aber vielleicht waren nach einem langen Arbeitstag – der „Fachdialog“ begann um 17:00 Uhr – auch etliche Pflegekräfte schon gar nicht mehr da, um zu erleben wie es sein könnte, wenn „die Pflege über die Pflege redet“.

Erkenntnisse brachten die pflegefernen Monologe dennoch. Nämlich die, das der Aufbau einer neuen weiteren Verwaltung dann tatsächlich zu einer neuen weiteren Verwaltung führt. Die vor allem verwaltet und die sich dann von der Pflege schon ordentlich entfernt hat. Wenn sich z.B. der Vertreter des Gründungsaussch usses in Rheinland-Pfalz über die schöne Zahl der Registrierungen freut (Stand 01.10.2015 = 23.100) und vergisst zu erwähnen, dass dies in erheblichem Maße unter der Drohung eines Zwangsgeldes erreicht wurde, dann zeigt das ein ebenso „schönes“ Maß an Realitätsverlus t. Wenn der niedersächsisch e Pflegekammerfre und meint, die aufgestellten Haushaltspläne seien bestimmt „irgendwo einzusehen“, dann wüsste man gerne wo und wann das tatsächlich im wirklichen Leben möglich ist. Der Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz hat jedenfalls eine entsprechende Anfrage des bffk bis heute nicht beantwortet. Erkenntnisse bringt auch das flammende Plädoyer des rheinland-pfälzischen SPD-Vertreters für notwendige und alternativlose Transparenz der Kammern. Das ist der führende Vertreter der SPD in Rheinland-Pfalz, die mit dafür gesorgt hat, dass die Kammern dort ausdrücklich nicht unter das Transparenzgese tz fallen und ergo eine solche Transparenz nicht praktizieren müssen. Die Pflegekammer, so meint er, könne das ja später selber beschließen.

Die Pflegekräfte jedenfalls konnten sich bei dieser Gelegenheit einen Eindruck davon verschaffen, dass sie in der neuen Pflegekammer auch nichts zu melden haben. Das erledigen für sie alles jede Menge Pflege-Verwaltungsfunk tionäre und jene, die auf dem besten Wege sind, es zu werden.
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-10 #173 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-10-05 09:12
https://www.bffk.de//pflege/protest-gegen-pflegekammer-in-mainz.html
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+3 #172 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-09-30 12:24
baut kontrolle in die Kammerordnung ein...ihr werdet s nicht bereuen !!
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-15 #171 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-09-01 07:35
Pflegekammer RLP: Inszenierung im Plenarsaal





Die Fraktionsvorsit zende der CDU in RLP, Julia Klöckner, hatte am 16.10.2012 zu einer Anhörung zum Thema »Bedeutung einer Pflegekammer für die Zukunft der Pflege« in den Landtag geladen. Als imposante Kulisse diente der Plenarsaal. Da z.B. der kammerkritsche bffk e.V. nicht geladen war, kann man von einer entsprechenden Auswahl ausgehen. Auch die kammerkritische n Gewerkschaften waren nicht anwesend. Ob sie nicht eingeladen waren konnten wir leider nicht feststellen. Eine Auswahl für eine Anhörung, die sich für die gesamte Bandbreite der Meinungen interessiert, sollte anders aussehen.
Die Pro-Kammer-Dozenten waren Herr Dr. Helmut Müller von der DPO – Dachverband der Pflegeorganisat ionen in RLP und Herr Dr. Markus Mai, stellvertretend er Pflegedirektor des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Trier.
Lediglich ein Kammergegner war als Redner vorgesehen, Herr Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Zusammengefasst : Es wurden die üblichen Argumente ausgetauscht und der Kammergegner wurde erwartungsgemäß verbal geprügelt. Das Ganze erinnerte eher an eine Inszenierung als an eine demokratische orientierte Anhörung. Erschreckend war jedoch die Unkenntnis der meisten Anwesenden über das Wesen der Zwangskammern. Die Kammern werden als absolute Heilsbringer der Pflege angesehen und als großer Problemlöser. Wenn Politiker plötzlich eine sonst eher gemiedene Berufsgruppe umarmen, sollten eigentlich alle Alarmglocken schrillen. Doch dieser Selbstschutz versagte hier vollkommen. So etwas mag bei der Masse an Pflegekräften auf Unkenntnis und Fehlinformation beruhen, bei den dominierenden Kammerbefürwort ern auf Kalkül. Dass die Lösung der eigentlichen Pflegeprobleme (Geld- und Personalmangel durch demografisch bedingte Überalterung) komplett außerhalb des Einflusses einer Kammer stehen, wurde nur ganz leise im Nebensatz erwähnt. Für einige war es allerdings überraschend, dass die
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-20 #170 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-27 07:31
26.08.2015



Grünes Licht für Rechnungshof in Sachsen



Erneut ist der Widerstand einer IHK gegen eine unabhängige Prüfung durch einen Landesrechnungs hof ohne Erfolg geblieben. Nach dem Verwaltungsgeri cht Leipzig hat nun auch das Oberverwaltungs geri cht in Sachsen dem Landesrechnungs hof freie Fahrt zur Prüfung der IHK Leipzig gegeben. Das Urteil vom Dienstag ist auch deswegen von Bedeutung, weil das Landes-IHK-Gesetz eine solche Prüfung ausdrücklich nicht vorsieht. In den meisten Bundesländern, in denen eine solche gesetzliche Einschränkung nicht galt, konnten die Rechnungshöfe schon prüfen. Diese Prüfungen haben regelmäßig auch Mängel sowohl bei den geprüften Kammern als auch in der Arbeit der Rechtsaufsicht aufgezeigt. Nach dem Urteilsspruch in Sachsen verstößt die Privilegierung der Kammern, aus dem Prüfungsbereich des Rechnungshofes herausgenommen zu werden, gegen höherrangiges Recht und ist daher unwirksam. Es darf schon als bemerkenswert angesehen werden, mit welcher Zähigkeit insbesondere die IHKn für sich Sonderregelunge n in Anspruch nehmen und mit hohem Kosteneinsatz diese Privilegien verteidigen. Auch im Falle der IHK Leipzig darf man daher gespannt sein, ob diese jetzt das Urteil akzeptiert.
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-20 #169 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-26 08:35
Ziviler Ungehorsam
An dieser Stelle haben wir auf die die Meldeordnung des Gründungsaussch usses verwiesen und die Tatsache, dass gegen Pflegekräfte, die die Registrierung verweigern, ein Ordnungsgeld von bis zu 500,00 Euro verhängt werden kann. An den weiteren Ausführungen hat nun die Pflegekammer Anstoß genommen. Wir würden zu einem Boykott aufrufen, meint man dort, was wir für eine kühne Behauptung halten...... aber lesen Sie selbst!

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir hier zu nichts aufrufen. Allerdings stellen wir hier ausführlich verschiedene Handlungsoption en dar, zu denen in der Tat auch der zivile Ungehorsam zählen kann. Und wer das Registrierungss chreiben nicht erhalten hat, den kann man nun mal nicht mit einem Ordnungsgeld bedrohen.
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-20 #168 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-26 08:27
https://www.bffk.de/files/pflegekammer_rlp_-_aug15.pdf hier der orginale Text des Netten drohschreibens....
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-20 #167 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-26 08:26
Sehr geehrter Herr Dr. Mai, sehr geehrte Frau Kistler,
sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Aufmerksamkeit betrachten wir Ihr Engagement im Rahmen des Au3aus der
rheinland-pfälzischen Landespflegekam mer. Insbesondere Ihre unkri7sche Posi7onierung
gegenüber der gesetzlich verpflichtenden , individuellen Mitgliedscha: - nennen wir es
doch beim Namen: der Zwangsmitglieds cha: - stellen Sie eindrucksvoll unter Beweis. Da
Ihnen ein starke Interessenvertr etung Ihrer Berufsgruppe schon vom Gesetz her versagt ist -
für die wesentlichen Bereiche wie Tarifpoli7k uvam. sind Sie gar nicht zuständig - können
wir Ihre Haltung nicht nachvollziehen. Zu wissen, dass Ihnen diese Interessenvertr etung
versagt ist, damit aber immer noch zu argumen7eren, scheint uns eine ins7tu7onalisie rte
Form der Heuchelei.
Im Hinblick auf die von Ihnen auf unserer Internetseite kri7sierten Formulierungen kommen
wir Ihren Wünsche aber gerne entgegen. Natürlich rufen wir mitnichten dort zu einem
BoykoC der Pflegekammer auf. Es verwundert uns aber nicht, dass Ihre im Au3au befindliche
Behörde auf kleinste Widerstände wie eine bereits etablierte Behörde reagiert. Und eine
Behörde
droht sehr gerne - hier mit dem Ordnungswidrigk eitsgesetz. Wir haben unseren Text also
ein bisschen angepasst und aus Respekt vor Ihren Sorgen und Nöten Ihren Brief dort vollständig
wiedergegeben, damit Ihre zukün:igen Mitglieder sich selber ein Bild machen können.
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-22 #166 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-24 07:01
wo ist die Kontrolle der kammerorgane durch das geknechtete zwangszahlmitgl ied ? Kann ein Mitglied welches unzufrieden ist etwas bewirken...?
Können 1000 unzufriedene Mitglieder etwas bewirken...die Antwort: nein...kontrolle ist nicht vorgesehen....
Freuen wir uns auf die ersten kostenschätzung en...wenn wir glück haben dann bekommen wir für nur 120 € nichts...( evtl bringen die auch ne Zeitung raus wie andere Kammern die dann mit Werbemüll verstopft ist )
Tja aber wenn wir richtig glück haben dann sind es im ersten jahr nur 100 € die wir sinnlos verplempern dürfen..aber das bleibt ja nicht so..denn der Etat wächst ja...denn ein jahr später werden mehr Mitarbeiter benötigt, die tasächlichen Kosten werden die Funktionäre Überraschen und es wird immer teuerer werden...tja ob wir auf Dauer ca 10 € zahlen bleibt dann abzuwarten...bei der HWK muss man übrigens schon 120 € Eintragungsgebü hr zahlen...tja das ist dann für nichts einfach nur damit man in der Kammer eingetargen ist...man zahlt somit für seinen eigenen Karteikartenein trag sogar ein personalausweis ist günstiger
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-22 #165 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-21 08:54
Und gibt es eine Kontrolle ? Was machen die Mitglieder wenn das passiert was bisher immer in solchen Organisationen passiert ist...wenn sich bereichert wird dass sich die Balken biegen ? Was tun Sie dann ?
ich würde austreten, nach dem Motto von mir bekommen die keinen Cent...aber nein halt dann muss ich ja meinen beruf an den nagel hängen denn für den Beruf muss ich ja in der Kammer sein...ich arbeite von nun an 1 Stunde pro Monat nur für die Kammer...da freuen sich die Kinder...eine Stunde ist man weniger da ...jeden Monat...also 12 Stunden im Jahr aber das tue ich ja gerne damit sich andere am schreibtisch über mich gedanken machen wie es mir besser gehen kann...mir würde es schon besser geehen, wenn ich bei gleichem Lohn eine Stunde im Monat frei hätte.... erste was die Kammer also geschafft hat ist, adss ich mehr arbeiten muss für das gleiche Geld....Danke liebe Kammer das hast du gut gemacht...aber bald gehts ja aufwärts, bald kommen die tollen vorteile, bald gibt es eine Berufsordnung....was habe ich von dieser Berufsordnung ?? Kommen dann mehr Kollegen bei uns herein und helfen mir bei dem Bürokratieschei ß ? Helfen die mir beim Ausfüllen dieser 100000 Formulare ??? Ich habs liebe Kammer macht doch qulitätsaudits...die mag ich dafür fülle ich gerne noch einen wisch mehr aus....ob die Oma sich angeschissen hat ist mir egal ich füll erst mal etwas aus....ein hoch auf die Bürokratie...und das mache ich nun eine Stunde im Monat gratis...nur für die Kamerfunktionär e...damit die mit der Politik reden....weil nur die wissen wie scheiße es mir geht...das hat sich in Deutschland nämlich noch nicht herum gesprochen....das wissen nur Pfleger...und die Leute im Heim..und die die Angehörige haben die gepflegt werden müssen....und die Krankenschweste rn evtl ...ach ja und viele alte Leute...und die Krankenhausträg er...und die Ärzte...und die geerkschaften...und viele Politiker....und natürlich alle Pfleger...und deren Angehörigen....und alle Patienten...aber sonst weiß das eigentlich keiner !! gut dass wir die Kammer haben...dann weiß es ja bald auch der politiker der jetzt die Kammer gefordert hat...ja warum fordert der ne Kammer....der könnte uns ja auch so helfen...ja warum amcht er es denn nicht ??? weil er jetzt alles auf die Kammer schieben kann...denn mit denen arbeitet er jetzt zusammen...und dann gibt es ne experterunde und die machen nen ausschuss und der berät sich mit den Ärzten und dann gehts zur Kranlkenkasse und die Ärztekammer sagt dass das so nicht geht und die Pflegekammer wiederspricht, danach wird einkompromiss gefunden der im Landtag keine Mehrheit findet dann kommt es zu einem Ausschuss da wird dann die Kammer gefragt die Gewerkschaften sagen aber nein der Arbeitgeberverb and wettert es müsse etwas passieren...die kammer beraten weiter udnich gehe in rente und meine patientin ist eh schon tot !
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-23 #164 RE: Landespflegekam mer in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf!michael 2015-08-20 11:44
noh immer nichts von kontrolle !! keiner will sich an das Thema heranwagen warum eigentlich...spekulieren da die jetzigen Macher auf die ersten gut dotierten larifari pöstchen...
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