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Berlin votiert für die Pflegekammer

(BERLIN) Berliner Pflegende wollen die Pflegekammer - auf diese einfache Aussage lassen sich die am 14.05.2015 vorgelegten Ergebnisse der Befragung zur Gründung einer Pfelgekammer in Berlin reduzieren. Wie aus einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales hervorgeht, sprachen sich insgesamt 58,8 Prozent der Befragten für die Gründung einer Pflegekammer aus -  gegen die Gründung waren nur 17,1 Prozent. Die detaillierten Befragungsergebnisse liegen uns noch nicht vor. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Kommentare  

 
+13 #10 RE: Berlin votiert für die PflegekammerMartin H. 2015-11-04 18:11
@ Sascha G:
Tut mir leid, aber Sie haben leider nicht verstanden, um was es bei Pflegekammern eigentlich geht und wiederholen hier nur die Schlagworte von Arbeitgeber- u. ä. Organisationen, die nach wie vor unsinnige Geschichten in die Welt setzen, um die Idee von Pflegekammern generell zu diskreditieren:
zitiere Sascha G.:
Die Pflegekammer hat kein Hoheitsrecht, wenn es darum geht Tarife, vernünftige Arbeitsbedingun gen und einen angemessenen Stellenschlüsse l für Patienten zu organisieren.

Daß Pflegekammern Tarife verhandeln, hat bisher - außer Kammergegnern - auch keiner behauptet (die dies nur in die Welt gesetzt haben, um die Kammern lächerlich zu machen); denn dies wäre Aufgabe der Gewerkschaften. Einen Stellenschlüsse l (Mindestpersona lbesetzung) könnte die Politik einführen, und darauf hat eine Pflegekammer sehr wohl Einfluß.
zitiere Sascha G.:
Hier geht es lediglich darum Pflegepersonal, dass ohnehin schon zum Großteil bis an seine physischen und psychischen Grenzen stößt, mit Verpflichtungen zu Fort-und Weiterbildungen zu verdonnern und uns auf die Finger zu schauen.

Fortbildungen sind im Prinzip auch jetzt schon Pflicht, allerdings sind bislang bei uns - im Gegensatz zu anderen Ländern - keine Sollstunden oder -tage verbindlich vorgeschrieben. Es kann jedenfalls nicht angehen, daß Leute jahre- und jahrzehntelang in der Pflege auf dem Wissensstand der 80er Jahre tätig sind. Würden Sie sich von einem Arzt behandeln lassen, der Sie mit dem Wissen von vor 20 oder 30 Jahren "verarzten" möchte?
Ich weiß nicht, was Sie mit "auf die Finger schauen" genau meinen; eine Pflegekammer ersetzt keinen MDK o. ä.
zitiere Sascha G.:
Dieses übernehmen aber bisher Krankenhäuser und staatliche Institutionen, ich möchte diese diesbezüglich auch gar nicht aus der Verantwortung entlassen. zumal sie es (zumindest in dem K.haus in dem ich arbeite) sehr verantwortungsv oll und gut tun.

Freut mich, wenn das in Ihrem KH gut läuft; ich kenne genügend Gegenbeispiele, einschließlich mir selber.
zitiere Sascha G.:
Wer nicht spurt,und sich den dauerhaften Stress permanenter Fort-und Weiterbildungen aussetzt, fliegt! Man möge sich das billige Pamphlet der neugegründeten rheinland-pfälzischen Pflegekammer mal durchlesen...

Nee, billig ist eher diese Argumentation; ebenso die Art und Weise, wie hier der Teufel an die Wand gemalt wird. Wenn Sie sich einmal WIRKLICH die Seiten der Pflegekammer RLP durchlesen, dann werden Sie ganz schnell feststellen, daß da keiner einfach "so fliegt". Da muß schon ein gravierender Verstoß gegen Leib und Leben eines Patienten vorliegen, damit Sanktionen der Kammer kommen! Nachzulesen unter http://www.pflegekammer-rlp.de/infostermine/haeufig-gestellte-fragen-faq/mitgliedschaft.html
zitiere Sascha G.:
Die sogenannte Umfrage in Berlin von der Alice-Salomon-Hochschule jedenfalls ist alles andere als repräsentativ, an meiner Arbeitsstätte wusste zumindest niemand, dass es dazu überhaupt eine Umfrage gab.

Wenn man sich mal so umhört über die verschiedenen Umfragen in den einzelnen Bundesländern, kann man nur den Kopf schütteln - aber nicht über die Umfragen, sondern die Kritiker derselben!! Denn:
- Werden Schüler oder Pflegehelfer nicht einbezogen, wird geschrieen, das sei nicht demokratisch - man wolle alle dabeihaben.
- Werden Schüler einbezogen, wird geschrieen, da könne man gleich "im Kindergarten" oder "der Grundschule" eine Umfrage machen.
- Werden die Leute vom befragenden Institut repräsentativ ausgewählt (Querschnitt aus allen Pflegenden eines Bundeslandes) wird geschrieen, das sei ja wohl undemokratisch und angeblich hätte man ja passende Leute ausgewählt.
- Können sich die Leute hingegen selber für die Wahl registrieren lassen, wird geschrieen, die Hürden seien ja viel zu hoch gewesen und überhaupt hätte ja keiner irgendwas gewußt (klar - die Diskussion um die Pflegekammern gibt es ja auch erst seit mehreren Jahrzehnten, auch in Fachzeitschrift en wurde ja nun rein gar nichts darüber geschrieben...).
Fazit:
Eigentlich gibt es immer was zu meckern und kritisieren, ganz egal wie die befragenden Institute ihre Umfragen methodisch aufgebaut haben. Man kann die Kammergegner vielfach überhaupt nicht mehr ernst nehmen.
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-12 #9 Sascha G.Sascha G. 2015-11-04 00:35
Die Pflegekammer hat kein Hoheitsrecht, wenn es darum geht Tarife, vernünftige Arbeitsbedingun gen und einen angemessenen Stellenschlüsse l für Patienten zu organisieren. Hier geht es lediglich darum Pflegepersonal, dass ohnehin schon zum Großteil bis an seine physischen und psychischen Grenzen stößt, mit Verpflichtungen zu Fort-und Weiterbildungen zu verdonnern und uns auf die Finger zu schauen. Dieses übernehmen aber bisher Krankenhäuser und staatliche Institutionen, ich möchte diese diesbezüglich auch gar nicht aus der Verantwortung entlassen. zumal sie es (zumindest in dem K.haus in dem ich arbeite) sehr verantwortungsv oll und gut tun. Mir scheint, hier wollen sich einige kariere -und profilsüchtige Sesselfreunde auf irgendeine weise gesundstoßen. Wer nicht spurt,und sich den dauerhaften Stress permanenter Fort-und Weiterbildungen aussetzt, fliegt! Man möge sich das billige Pamphlet der neugegründeten rheinland-pfälzischen Pflegekammer mal durchlesen, dann wisst ihr, wo der Hase lang läuft und dafür darf ich dann auch noch bezahlen (wenngleich es für mich, dass kleinste Problem in diesem Zusammenhang ist). Die sogenannte Umfrage in Berlin von der Alice-Salomon-Hochschule jedenfalls ist alles andere als repräsentativ, an meiner Arbeitsstätte wusste zumindest niemand, dass es dazu überhaupt eine Umfrage gab. Das ist alles eine ziemliche Frechheit und eine Riesensauerei; daher sag ich NEIN zur Pflegekammer!!!
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+12 #8 RE: Berlin votiert für die PflegekammerMartin H. 2015-09-30 17:41
zitiere michael:
hier werden die pflegenden verarscht

Wir Pflegendenden werden eher von mächtigen Interessenverbä nden, Trägern, Arbeitgeberverb änden und Politikern verarscht, die uns weiterhin klein halten wollen.
Daher:
JA zur Pflegekammer!!!
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-13 #7 RE: Berlin votiert für die Pflegekammermichael 2015-09-30 12:30
viel spass beim abgezockt werden...euer geld versickert nun bei der Kammer die ohne kontrolle alles darf..und ihr könnt nicts dagegen tun...die Kammerordnung ist zu schwammig...auch hier werden die pflegenden verarscht...glaubt hier jemand an eine wirkliche Verbeserung der Situation durch eine Kammer die Geld bekommt auch wenn sie nichts tut
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+19 #6 RE: Berlin votiert für die PflegekammerMartin H. 2015-04-20 11:03
Ok, gefunden:
http://www.deutscher-pflegerat.de/presse/pressemitteilungen/Presse-Deutscher-Pflegerat__Pflege-hat-mit-Vertrauen-zu-tun_.pdf

Ist aber wohl so ´ne saarländische Besonderheit, ähnlich wie in Bremen, wo es bereits Kammern für alle Arbeitnehmer gibt, wenn ich es richtig verstanden habe.
Jedenfalls danke für den Hinweis! ;)
Gruß nach NRW,
Martin H.
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+15 #5 RE: Berlin votiert für die PflegekammerUlrich Deutsch 2015-04-20 07:55
zitiere Martin H.:
zitiere Ulrich Deutsch:
Die Nackenschläge der Inkompetenz und Missachtung aus Bayern und wohl auch dem Saarland

Was war denn im Saarland los?



Bitte einmal die Seite des Deutschen Pflegerates besuchen. Unter Aktuelles ist es genau beschrieben.

GlückAuf
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+17 #4 RE: Berlin votiert für die PflegekammerMartin H. 2015-04-20 07:35
zitiere Ulrich Deutsch:
Die Nackenschläge der Inkompetenz und Missachtung aus Bayern und wohl auch dem Saarland

Was war denn im Saarland los?
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+15 #3 RE: Berlin votiert für die PflegekammerUlrich Deutsch 2015-04-20 07:32
zitiere Ulrich Deutsch:
Glückwunsch an die Kollegen und Kolleginnen in Berlin.
Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und bald Berlin. Das sollte Mut machen, nicht locker zu lassen.
Die Nackenschläge der Inkompetenz und Missachtung aus Bayern und wohl auch dem Saarland, dürfen uns nicht aufhalten.
NRW bleibt leider weiterhin politische Diaspora! Hier sind wir viel zu brav und angepasst.

GlückAuf

Ich habe Niedersachsen vergessen!!!

Entschuldigung.

Noch ein Beispiel, daß Mut macht!!!
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+16 #2 RE: Berlin votiert für die PflegekammerUlrich Deutsch 2015-04-20 07:27
Glückwunsch an die Kollegen und Kolleginnen in Berlin.
Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und bald Berlin. Das sollte Mut machen, nicht locker zu lassen.
Die Nackenschläge der Inkompetenz und Missachtung aus Bayern und wohl auch dem Saarland, dürfen uns nicht aufhalten.
NRW bleibt leider weiterhin politische Diaspora! Hier sind wir viel zu brav und angepasst.

GlückAuf
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+16 #1 RE: Berlin votiert für die PflegekammerMartin H. 2015-04-15 07:57
Meinen Glückwunsch an die Berliner Kollegen!
Und ich drücke Ihnen die Daumen, daß Ihre Politiker den Wunsch der Pflegekräfte nach einer eigenen Kammer umsetzen - nicht wie in Bayern, wo dies (nachdem es versprochen worden war) nicht eingehalten wurde!
Daß manche Pflegekräfte diesen Wortbruch auch noch bejubeln, macht fassungslos.
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