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Stimme der Pflege weichgespült

DBfK appelliert: Die pflegerische Versorgung der Bevölkerung ist nur mit einer starken Stimme der Pflege möglich

(MÜNCHEN) „Die Meinung der Pflegenden zu ignorieren ist ein fataler Fehler und missachtet demokratische Prinzipien“: Der DBfK bleibt auch nach dem zweiten runden Tisch Pflegekammer, bei der Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml einen Kompromissvorschlag präsentiert hat, dabei: Es gibt keine Alternative zur Pflegekammer. „Nur mit einer starken Interessensvertretung der Pflegenden in Form einer Selbstverwaltung können wir den Pflegeberuf zukunftsfähig machen“, so Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V. Und weiter: „Die starken Zugeständnisse des Ministeriums an die Träger- und Arbeitgeberverbände zeigen einmal mehr, wie wichtig eine unabhängige Pflegekammer für die Pflege ist. Die Pflege darf nicht länger fremdbestimmt werden. Damit muss jetzt Schluss sein.“


Die Politik hat einen gesellschaftlichen Auftrag, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, dies geht nicht mit einer weichgespülten Stimme der Pflege. Der DBfK appelliert eindringlich, die pflegerischen Herausforderungen endlich konstruktiv anzugehen. Wenn es um eine starke Interessensvertretung der Pflege geht, dann darf es keine Kompromisse geben. Dr. Biederbeck: „Wenn der Ministerin wirklich daran liegt etwas für eine starke Pflege zu tun, dann muss sie auch einmal Entscheidungen für die Pflege und gegen die Arbeitgeber vertreten.“

Zum Hintergrund: Ministerin Huml plant einen Kompromiss in Form einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, in der Verbände freiwillig Mitglied werden können. „Es geht nicht ohne Registrierung aller Pflegenden.“

Der DBfK verweist an dieser Stelle nochmals auf die repräsentative Umfrage im Auftrag des Ministeriums in Zusammenarbeit mit Infratest und der Hochschule München aus dem Jahr 2013, wonach sich die Mehrheit – 50 Prozent – der Pflegenden für eine Selbstverwaltung der Pflegenden in Bayern ausgesprochen haben. Von Seiten des Ministeriums hieß es damals, man wolle in die Entscheidung den Willen der Pflegebasis einfließen lassen. „Die Pflegefachpersonen müssen daher das Recht haben, die pflegerischen Herausforderungen der Zukunft und ihre darin liegende eigene große Verantwortung selbst mitzubestimmen“, bekräftigt DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus.

Quelle: DBfK Südost

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Kommentare  

 
+6 #7 RE: Stimme der Pflege weichgespültMartin H. 2015-02-24 12:24
zitiere kathee:
Sorry die Links wurden verschoben. Der funktioniert http://www.bapp.info/texte/Bericht-HS_PK-Bay.pdf Die Seiten sind die Gleichen.

Ah so. Danke @kathee.
Das ist ja quasi der Link zur Hochschule München, den ich hier schon mehrfach gepostet hatte ( http://www.hm.edu/allgemein/aktuelles/news/newsdetail_81537.de.html ) und dort dann "Abschlussberich t" bzw. "Anlage zum Abschlussberich t von TNS Infratest".
Aber nichtsdestotrot z - wenn sie die Zahl der Befürworter auf angeblich 0,4% "runterrechnen", dann kann ich mit demselben Recht sagen, daß weniger als 0,3% Gegner der Kammer sind...
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+1 #6 RE: Stimme der Pflege weichgespültkathee 2015-02-23 13:31
zitiere Martin H.:
zitiere kathee:
Siehe Seite 8 auf:
http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Bei den Fragebögen werden
Auszug aus:

http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Seite 10

... und abgesehen von der abstrusen Logik:
Ihre beiden Links funktionieren nicht.
MfG, Martin.

Sorry die Links wurden verschoben. Der funktioniert http://www.bapp.info/texte/Bericht-HS_PK-Bay.pdf Die Seiten sind die Gleichen.
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+10 #5 RE: Stimme der Pflege weichgespültMartin H. 2015-02-23 08:52
zitiere kathee:
Siehe Seite 8 auf:
http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Bei den Fragebögen werden
Auszug aus:

http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Seite 10

... und abgesehen von der abstrusen Logik:
Ihre beiden Links funktionieren nicht.
MfG, Martin.
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+11 #4 RE: Stimme der Pflege weichgespültMartin H. 2015-02-22 14:45
zitiere kathee:
Im Grunde sind es nur 0,4% aller Pflegenden die sich für eine Pflegekammer aussprechen. Das ist ja wohl keine Mehrheit

... und Ihrer Logik nach sind noch nicht mal 0,3 % dagegen. Also...?
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-15 #3 RE: Stimme der Pflege weichgespültmanuela 2015-02-22 13:02
Wenn eine Konsequenz für eine bestimmte Gruppe von Menschen aus einer "repräsentativen " Umfrage gezogen werden kann, warum führen wir nicht alle Wahlen künftig entsprechend durch? Das käme doch billiger!

MFG
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-3 #2 katheekathee 2015-02-19 11:28
Es gibt in Bayern 113.810 Grundgesamtheit der dreijährig examinierten, beruflich
Pflegenden in Bayern ohne Funktionsdienst e und
sonstige Setting bzw. 134.980 Grundgesamtheit der dreijährig examinierten, beruflich
Pflegenden in Bayern (dazugezählt mit Funktionsdienst en). Siehe Seite 8 auf:
http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Bei den Fragebögen werden
Auszug aus:

http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/dachmarke/dm_lokal/presse/news_1/dokumente_46/2013_2/12_11/Pflegekammer_Abschlussbericht_HM_021213x.pdf
Seite 10

Fallzahl
Geplant: n = 1.000 Interviews;
Realisiert: n = 1.118 Interviews

Von diesen realisierten Fallzahlen (1.118 Interviews). Von den Interviewsteiln ehmer sind 50% (559 dreijährig examinierten, beruflich
Pflegenden in Bayern) für eine Pflegekammer. Im Grunde sind es nur 0,4% aller Pflegenden die sich für eine Pflegekammer aussprechen. Das ist ja wohl keine Mehrheit
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-5 #1 RE: Stimme der Pflege weichgespültmanuela 2015-02-13 08:38
Ich unterstütze den Vorschlag von Ministerin Huml
und bin eine Pflegekraft
MFG
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