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Pflegekammer Jetzt!


Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

Und sie kommt doch: Rheinland-Pfalz votiert für die Kammer

(MAINZ) Rheinland-Pfalz hat abgestimmt und sich für die Pflegekammer entschieden: über 7.000 Pflegende haben sich an einer Befragung zur Pflegekammer beteiligt - 75,8% der Befragten votierten für die Selbstverwaltung. Damit fällt die Befürwortung der Pflegekammer durch Vertreter der Berufsgruppe noch deutlicher aus, als vor kurzem in Niedersachsen - hier hatten 67% der Befragten für die Errichtung einer Pflegekammer gestimmt. Anders als in Niedersachsen - wo das Ministerium zunächst weitere Gespräche einfordert -  hat sich der zuständige Minister Schweitzer in Rheinland-Pfalz nach Auswertung der Befragung hinter die Befragungsergebnisse gestellt und bereits eine Gründungskonferenz berufen. Im Rennen um die Errichtung einer Pflegekammer hat Rheinland-Pfalz damit die Nase vorn.

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Kommentare  

 
0 #12 Und sie kommt doch: Rheinland-Pfalz votiert für die KammerGeorgianna 2017-06-10 17:35
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-6 #11 RE: Und sie kommt doch: Rheinland-Pfalz votiert für die Kammerramona hey 2013-04-09 12:47
Auch ich bin eine Gegnerin der Pflegekammer und habe diese Meinung zusammen mit vielen meiner Kolleginnen an den Landtag geschickt. Registrieren habe ich mich auch lassen, um die Möglichkeit zu haben, mit Nein zu stimmen.Diese Möglichkeit wurde mir leider verwehrt.Eine Kollegin die die Registrierung zeitgleich abgeschickt hat aber mit ja stimmen wollte, hat den Stimmzettel bekommen. Zufall?
Ich war auf 2 Infoveranstaltu ngen, im Grunde war schon die 2. Zeitverschwendu ng, weil nocheinmal das Gleiche durchgekaut wurde.Ich denke, dass ich zukünftig dafür bezahlen muss, reglementiert und kontrolliert zu werden, zu Fortbildungen verpflichtet werde die ich in meiner Freizeit machen und selbst bezahlen muss. Das nenne ich Arbeitszeitverl ängerung und Lohnkürzung. Meine Interessen sind dadurch auch dann nicht vertreten, wenn ich mir aussuchen kann wer mir solch Bedingungen aufdiktiert.
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+6 #10 cosiCosima Hertling 2013-04-08 20:43
Durchaus verstehe ich den Unmut ein Stück weit, wenn man hinter Befragungstechn iken nicht dahinterblickt. Demokratisch ist das Ergebnis schon, weil dies so ist, wie bei einer Wahl: Wer sein Wahlrecht in Anspruch nimmt, der kann auch mitbestimmen. In Deutschland besteht keine Wahlpflicht. Darüber hinaus ist das hier eine übliche Vorgehensweise bei Befragungen. Eine Selbstverwaltun g ist nötig, um die Professionalisi erung der Pflege weiter voranzutreiben. Eines der sieben Merkmale einer Profession ist u.a. auch eine Pflichtmitglied schaft. Nur mal so am Rande. Wie man das Kind beim Namen nennt- es ist egal, um eine Pflichtmitglied schaft wird man, wenn man eine Profession Pflege will- nicht herumkommen. Ob nun eine Verkammerung das Beste ist ? Keine Ahnung. Ich bin für eine Selbstverwaltun g der Pflege und vorallem gerade, um mehr als nur Ziele und mitverantwortli ch im Krankenpflegege setz vorzufinden. Es braucht eine Inhaltsbestimmu ng, damit wir auch weltweit ernst genommen werden können. Darüber hinaus sollte auch dort stehen : verantwortlich und nicht nur mitverantwortli ch. Ich kann verstehen, dass man sich wehrt, aber um nicht weiter fremdbestimmt zu werden ist eine Kammer tatsächlich das kleinere Übel. verdi sollte mitziehen und zwar mit den Berufsverbänden und auch den Landespflegekam mern. Das wäre eine sehr gute und hilfreiche Kombination. Ich bin verdianerin und das nach wie vor. Obwohl auch Befürworterin einer Selbstverwaltun g. Ich sehe dahingehend eine gute Chance auf eine echte Profession und das ist das, was wir auch benötigen- neben mehr Geld und besseren Rahmenbedingung en. Aber Pflege braucht nunmal die Selbstverwaltun g, um sich eben selbst verwalten zu können. Wer etwas bewegen will, der sollte nicht nur jammern, nörgeln und motzen, sondern auch selbst aktiv werden. Das ist auch bei verdi so. Deswegen lieber ein Dreiergespann und gemeinsam etwas bewegen, als noch einen Nebenkriegsscha uplatz zu fabrizieren. Aber auch der bpa gehört zum runden Tisch.
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-7 #9 RE: Und sie kommt doch: Rheinland-Pfalz votiert für die KammerGünter kistner 2013-04-04 22:22
Zwangsmitglieds chaft! Zwangsmitglieds beitrag,wahrsch einlich um Funktionäre zu finanzieren! Ich bin hier nicht freiwillig Mitglied und deshalb fühle ich mich auch nicht durch sie vertreten!
Dann können ja gleich alle angeblichen Interessenverbä nde auf diese Unart Mitglieder listen!Oder auch Parteien!
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-6 #8 RE: Und sie kommt doch: Rheinland-Pfalz votiert für die KammerMonika Schneider 2013-03-31 12:23
zitiere Andreas Rychlewski:
Von ca. 37.000 Pflegenden haben nur ca. 7.000 abgestimmt.
Das sind gerade einmal 18,92% !
Von diesen 7.000 Teilnehmenden stimmten 75% für die Kammer.
Sieht ja nach viel aus, auf den ersten Blick.
Also stimmten ca. 5250 Pflegende von ca. 37.000 für die Kammer!!!
Das sind gerade einmal 14,12% der Pflegenden, die eine Pflegekammer wollen.

Echte Demokraten sagen das bitte dazu!!!

Darunter in hohem Maße Krankenpflegesc hüler, die von den Schulleitungen regelrecht durch einseitige Infos manipuliert wurden. So wurden die Pflegekräfte in RlP schon aus den eigenen reihen durch eine manipulierte Wahl von den Kammerbefürwort ern über den Tisch gezogen. In eine durch solche Machenschaften eingerichtete Kammer werde ich niemals Vertrauen haben. Klar wird eine Pflegekammer nicht so viel negatives bringen wie die Gegner behaupten und nicht nur positives wie die Beführworter behaupten. Fakt bleibt aber: angestellte Pflegekräfte brauchen die Kammer nicht. sie bringt uns noch mehr Bürokratie, kostet uns Geld und verbessert an der finanziellen situation in unseren Krankenhäusern nix. Die Politik hat doch geahnt, dass es in die Pflegekräfte angesichts der aktuellen Zustände nicht mehr lange stillhalten werden. Nun hat man doch die ideale Beruhigungspill e gefunden, die Pflegekammer.
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-3 #7 wlter70Walter Mette 2013-03-30 11:43
zitiere Andreas Rychlewski:
Von ca. 37.000 Pflegenden haben nur ca. 7.000 abgestimmt.
Das sind gerade einmal 18,92% !
Von diesen 7.000 Teilnehmenden stimmten 75% für die Kammer.
Sieht ja nach viel aus, auf den ersten Blick.
Also stimmten ca. 5250 Pflegende von ca. 37.000 für die Kammer!!!
Das sind gerade einmal 14,12% der Pflegenden, die eine Pflegekammer wollen.

Echte Demokraten sagen das bitte dazu!!!

zitiere Andreas Rychlewski:
Von ca. 37.000 Pflegenden haben nur ca. 7.000 abgestimmt.
Das sind gerade einmal 18,92% !
Von diesen 7.000 Teilnehmenden stimmten 75% für die Kammer.
Sieht ja nach viel aus, auf den ersten Blick.
Also stimmten ca. 5250 Pflegende von ca. 37.000 für die Kammer!!!
Das sind gerade einmal 14,12% der Pflegenden, die eine Pflegekammer wollen.

Echte Demokraten sagen das bitte dazu!!!

zitiere Andreas Rychlewski:
Von ca. 37.000 Pflegenden haben nur ca. 7.000 abgestimmt.
Das sind gerade einmal 18,92% !
Von diesen 7.000 Teilnehmenden stimmten 75% für die Kammer.
Sieht ja nach viel aus, auf den ersten Blick.
Also stimmten ca. 5250 Pflegende von ca. 37.000 für die Kammer!!!
Das sind gerade einmal 14,12% der Pflegenden, die eine Pflegekammer wollen.

Echte Demokraten sagen das bitte dazu!!!


So streut man mit einer Manipunationsst atistik Sand in die Augen! Tolle Ausgangspositio n!!!
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-5 #6 wlter70Walter Mette 2013-03-30 11:30
zitiere Wingertszahn Erich:
Dieses Ergebnis war klar. Meine Stimme dagegen ist leider verpufft. Damit das in Zukunft nicht weiter so sein soll, stelle ich mich gern zur Wahl als Kammermitglied. Wie komme ich da hin, oder habe ich keine Chance weil die "Macher der Kammer" bei dieser Demokratie eh schon drin sind?
P.S. ich bin Krankenpfleger, arbeite in diesem Beruf und übe keine Pseudointressen vertretung des Pflegepersonals aus.


Der Normalbürger steigt ohnehin durch die undurchsichtige n Zuständigkeiten nicht mehr durch. So beschäftigt man sich wieder einmal mit 'Verwaltungswut', anstatt die überfällige Verbesserung der Situation im Gesundheits- und Pflegebereich anzugehen.

Außerdem sehe ich in dem Ansinnen einer Pflegekammer mit Zwangsmitglieds chaft eine weitere 'Pöstchenschaffu ng' die wieder von jenen finanziert werden soll, die, gemessen an der bekannten Situation, ohnehin dürftig entlohnt werden. So versucht man schon die künftige Zwangs-Mitglieder-Anzahl in unzulässiger Weise zu ermitteln; Spekulations-Kalkulation?

Früher war die Kammer Bezeichnung für das Schlafzimmer. Heute wird man manchmal bei Inanspruchnahme solcher Institutionen daran erinnert.
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+1 #5 ErichWingertszahn Erich 2013-03-29 11:04
Dieses Ergebnis war klar. Meine Stimme dagegen ist leider verpufft. Damit das in Zukunft nicht weiter so sein soll, stelle ich mich gern zur Wahl als Kammermitglied. Wie komme ich da hin, oder habe ich keine Chance weil die "Macher der Kammer" bei dieser Demokratie eh schon drin sind?
P.S. ich bin Krankenpfleger, arbeite in diesem Beruf und übe keine Pseudointressen vertretung des Pflegepersonals aus.
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+11 #4 MartinMartin 2013-03-29 09:31
Hallo Andy,

ich stimme dir voll zu: Eine Pflegekammer wird nicht so viel negatives bringen wie die Gegner behaupten und nicht nur positives wie die Beführworter behaupten. Aber eins ist sicher, eine wirklich demokratische Wahl wie von dir gefordert wird (für was auch immer) erst dann möglich wenn wir eine Pflegekammer in allen Bundesländern haben. Denn nur dann wissen wir wieviele Pflegende es tatsächlich pro Bundesland gibt. Heute weiß das ja keiner! Daneben stellt eine Pflegekammer trotz machner berechtigter Bedenken eine große Chance für die Weiterentwicklu ng der beruflichen Pflege dar. Diese Chance müssen alle Pflegenden in Deutschland JETZT nutzen und nicht warten bis die Chance wieder weggeflogen ist.

Viele Grüße und allen Beteiligten in Rheinland-Pflaz gutes gelingen.

Martin
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-2 #3 AndiAndreas Rychlewski 2013-03-29 08:30
Das ist richtig!
Dennoch ein paar kurze Anmerkungen:
-im Vorfeld wurde so getan, als Brenne das Fehlen einer Pflegekammer allen Pflegenden massiv unter den Nägeln. Eine Wahlbeteiligung von knapp 19% stellt dies jedoch nicht dar!
-Ich bin sicher, dass die niedriege Wahlbeteiligung Ergebnis einer unzureichenden Information von Seiten derer, die die Pflegekammer wollen, ist. Viele Pflegenden wussten bis kurz vor der Wahl überhaupt nicht, was da kommen soll. Viele dachten sogar, eine Registrierung zur Wahl komme einer Zustimmung der Kammer gleich. Leider ist das so.
-Ich bin mir sicher: hätte man die Registrierung der Pflegenden strikt von der Wahl getrennt, also zuerst einmal überhaupt geschaut, wieviele Menschen in der Pflege in RlP arbeiten und erst zu einem späteren Zeitpunkt gewählt, wäre sowohl die Wahlbeteiligung höher gewesen als auch die Anzahl der Nein Stimmen. Es wäre knapp geworden für die Kammer! Deshalb hat man ja ein, nun ja, doch abschreckendes Modell gewählt, bei dem gezielt provoziert hat, dass eben diejenigen, die die Kammer unbedingt wollen diese Hürde genommen haben.
-Ich komme mir vor wie in einem Wettstreit!
RlP will das erste Land mit Pflegekammer werden!
Wir sind schneller und besser als die anderen Bundesländer! Und da wird in Hektik etwas übers Knie gebrochen, was nicht einmal so eine kleine Sache in unserem Gewerbe ist. Es geht hier um eine Sache, die unseren Beruf über Jahrzehnte tief verändern wird! Etwas mehr Feingefühl und Geduld wäre vielleicht besser gewesen.

Die Zeit wird zeigen, was die Kammer bringen wird.
Sicher nicht so viel positives, wie die Befürworter hoffen und postulieren.
Sicher nicht so viel negatives, wie die ablehnende Seite befürchtet.

Aber bitte denkt einmal kritisch über den Ablauf dieser Wahl nach. Gut war das nicht!
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