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Pflegekammer Jetzt!


Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

CDU Landesvorsitzende Julia Klöckner unterstützt die Pflegekammer

(MAINZ) Am 16.Oktober hat die CDU Landtagsfraktion zur Anhörung zum Thema „Bedeutung einer Pflegekammerkammer für die Zukunft der Pflege“ in den rheinland-pfälzischen Landtag eingeladen. Deutlich wurde das  große Interesse am Thema durch den voll besetzten Plenarsaal,  wo betroffene Pflegekräfte, Vertreter der Pflegehochschulen, Arbeitgebervertreter und interessierte Personen ihre Standpunkte äußern konnten. Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des Dachverbandes der Pflegeorganisationen(DPO), sowie zwei Arbeitgebervertreter gaben Statements zum Pro und Kontra ab. Im Ergebnis war man sich einig darüber, dass die Pflegekammer nicht direkt zum Fachkräftemangel und einer gerechten Entlohnung beitragen kann, hier ist Politik, Arbeitgeber und Tarifpartner in der Pflicht. Eine Juristin meldete sich zu Wort und machte deutlich, welche indirekten Auswirkungen durchaus eine Pflegekammer auf Fragen des Personalschlüssels haben kann, die bisher ohne Pflege zu beteiligen, ausgehandelt werden.

Vertreter der Patientenverbände schilderten die derzeit schwierige Situation für die  Betroffenen und auch für die Pflegekräfte selbst. Hilfreich wäre hier eine Pflegekammer als Anlaufstelle, die Möglichkeit der Beratung bietet sowie die Anrufung  einer Schlichtungsstelle ermöglichen kann.  Das es ohne Pflichtmitgliedschaft nicht geht, machte Dr. Peters Enders, gesundheitspolitscher Sprecher der CDU als Arzt und damit auch selbst Kammermitglied in der  Ärztekammer, deutlich. Er erhofft sich durch die Pflegekammer eine bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen. Prof. Weidner von der Hochschule Vallendar sieht die Pflegekammer als wichtigen Beitrag die Erkenntnisse der Pflegewissenschaft besser in die Berufspraxis zu transportieren und damit zur  Qualitätsentwicklung beizutragen. Unterstützt wird dieser Gedankengang von Frau Prof. Kellnhauser, ehemals Dekanin der Fachhochschule  Mainz, dass die Professionalisierung der Pflegenden  im angelsächsischen Raum immer auch parallel einherging mit dem Ausbau von kammerähnlichen Strukturen. Zahlreiche Pflegende meldeten sich zu Wort und unterstützten die Pflegekammer mit ihren Statements und konnten die Gegenargumente entkräften. Eine Pflegekraft brachte es auf Punkt, die Pflegenden wollen nicht weiter der „Appendix des Gesundheitswesen“ sein. Julia Klöckner, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz nahm die Anregungen auf und bedankte sich auch für die durchaus kritischen Anmerkungen. Auf die Frage einer Pflegekraft, wie ernst Sie es denn meint, antwortete Sie , dass sich die CDU Rheinland Pfalz für eine Pflegekammer einsetzen wird.  (Frank Stricker)

 

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