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CDU in Bremen bringt Antrag zur Gründung einer Pflegekammer ein

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(BREMEN) Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat sich in Bremen für die Einrichtung einer Pflegekammer eingesetzt. Einen entsprechenden Antrag haben die Christdemokraten in der Bremischen Bürgerschaft eingereicht. Insbesonder soll auch geprüft werden, inwieweit eine Doppelbelastung der Pflegenden durch Arbeitnehmer- und Pflegekammer vermieden werden kann.  In Bremen sind alle abhängig Beschäftigten per Gesetz Mitglieder der Arbeitnehmerkammer.

 

Selbstverwaltung: Bewegung in Bremen

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(BREMEN) Bremen könnte als erstes Bundesland die Pflegekammer in Deutschland etablieren. Schon über 1000 Unterschriften von Pflegenden aus dem Land Bremen sind beim Bremer Pflegerat für die Einrichtung einer Pflegekammer eingegangen. Hierdurch erfährt die Initiative zur Selbstverwaltung der Pflegeberufe eine enorme Zustimmung aus den eigenen Reihen. „Es steht völlig außer Diskussion, dass die Mehrzahl der beruflich Pflegenden eine Pflegekammer fordert. Das bestätigen diverse Umfragen zu diesem Thema“, so der erste Vorsitzende des Bremer Pflegerates, Gerrit Krause. Demnach fordern 70-75% der beruflich Pflegenden eine Pflegekammer.

 

Niemand kann Pflege besser definieren und regulieren als die Pflegenden selbst

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(BREMEN) Auf der Mitgliederversammlung am vergangenem Dienstag wurde Gerrit Krause (Bundesfachvereinigung leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK)) einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Bremer Pflegerates gewählt. Er folgt damit auf Irmgard Menger von der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V., die nicht erneut zur Wahl antrat.

Die Mitgliedsverbände des Bremer Pflegrates dankten Menger für die geleistete Arbeit in der Hansestadt. Der Pflegerat hat sich unter dem Vorsitz der Oberin zu einer wirksamen politischen Instanz entwickelt.

Der amtierende Vorsitzende Krause ist Pflegedirektor des AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen und will die Arbeit von Menger aufgreifen. Der Bremer Pflegerat solle fachlich neu strukturiert werden, damit dieser sich in pflegerelevante Fragestellungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene einbringen kann. „Der Bremer Pflegerat wird es sich nicht nehmen lassen, an wichtige berufspolitische Stellschrauben in Bremen maßgeblich mitzuwirken. Es wäre auch äußerst unvernünftig, wenn die politischen Spitzen der einzelnen Fraktionen nicht auf unser Know-how zurückgreifen würden“ sagte Krause bei seiner Amtsübernahme.

 

Pflegedirektoren fordern Pflegekammer in Niedersachsen

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(HANNOVER) Das Sozialministerium ist offenkundig erneut mit der Forderung nach Einrichtung einer Pflegekammer konfrontiert worden. Wie die BILD-Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur (dpa) heute berichtet, haben über 80 Pflegedirektoren niedersächsischer Kliniken die Selbstverwaltung der Pflegeberufe gefordert. Hintergrund sei die Sorge der Pflegedirektoren, die professionelle Pflege ohne eine Pflegekammer zukünftig nicht sicher zu können. Wie aus dem Ministerium mitgeteilt wird, befasse man sich derzeit gerade mit der Frage nach dem Bedarf nach einer Pflegekammer und sei zu diesem Zweck im Gespräch mit dem Niedersächsischen Pflegerat. Dieser hat in der jüngsten Vergangenheit mehrfach und mit Nachdruck auf die Notwendigkeit der Selbstverwaltung verwiesen.

 

Gewerkschaft Komba fordert eine Pflegekammer zur Selbstbestimmung in der Pflege

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(DUISBURG) Am 15.2. 2012 trafen sich in Duisburg die Vorsitzende der Nationalen Konferenz zur Gründung von Pflegekammern in Deutschland Monika Skibicki und drei Vertreter der Gewerkschaft Komba zu einem informellen Gespräch. Komba, vielen noch als Beamtengewerkschaft im Bewusstsein, hat sich für alle Angestellten im öffentlichen Dienst geöffnet. Die hauptamtliche Tarifreferentin Yvonne Zimmermann, sowie  der Vorsitzende und Vertreter des Bundesfachbereiches Gesundheit Michael Kehren und Bernd Hirsekorn stellten klar, das ihr Hauptgeschäft die Tarifpolitik ist. Die engagierten Vertreter haben sich aber auf Grund der Situation der Pflege im gesundheitspolitischen Umfeld deutlich für eine Pflegekammer positioniert. Es wurde vereinbart im Kontakt zu bleiben und eventuell Synergieeffekte zu nutzen. Es ist erfreulich, so Skibicki, dass es auch Gewerkschaften gibt, die die Notwendigkeit einer Pflegekammer erkannt haben.

 

Regierung und Opposition fordern Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

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(MAINZ) Rheinland-Pfalz ist das nächste Bundesland, das aus der Landesregierung heraus die Einrichtung einer Pflegekammer fordert. Bereits seit Mittte 2011 sei die zuständige Ministerin Malu Dreyer (SPD) im Gespräch mit den Fachverbänden. Nachdem die Befürworter der Pflegekammer im letzten Jahr hoffnungsfroh nach Bayern schauten, ist der Blick nun nach Mainz gerichtet. Die Initiative des früheren bayerischen Gesundheitsministers Dr. Markus Söder zur Errichtung einer Pflegekammer in Bayern hat mit dessen Wechsel in das Finanzministerium an Fahrt verloren. Für Ministerin Dreyer hingegen überwiegt der Nutzen einer Pflegekammer die Nachteile. Der DBfK Südwest begrüßt den Vorstoß aus dem Ministerium. Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest betont in einer Pressemitteilung auch die politische Dimension einer Pflegekammer: "Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der ständig steigenden Anforderungen ist die verstärkte gestalterische Einbindung der Pflegefachberufe unverzichtbar“,so Kiefer.

Nachdem erstmals in einem Bundesland Regierungspartei und Teile der Opposition sich gleichemaßen befürwortend zur Pflegekammer äußerten, wird nun mit Spannung der Ausgang der Diskussion in Mainz erwartet.

 

Grüne diskutieren mit Pflegenden über Selbstverwaltung

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(NORDERSTEDT/KIEL) Die LAG Gesundheitspolitik und der Kreisverband Segeberg von den Bündnis90/Die Grünen unterstützen die Einrichtung einer Pflegekammer. Nun laden die Grünen ein: mit Pflegefachkräften und (zu) Pflegenden diskutieren Maren Berger, Sprecherin der LAG Gesundheit und die Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen in Schleswig-Holstein, Dr. Marret Bohn mit Elke Maria Reinhardt, Präsidentin des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Hamburg und Anette Weinert, Pflegedirektorin des Hamburger Albertinen-Krankenhauses. Die Grünen in Kiel befürworten die Einrichtung einer Pflegekammer in Schleswig-Holstein. Am 06. Mai bekommen die Bürgerinnen und Bürger im nördlichsten Bundesland über die Landtagswahl die Gelegenheit, die Pflegepolitik der kommenden Jahre zu beeinflussen. Das Fachgespräch findet am 20.April in Norderstedt statt, Informationen hier als PDF.

 

Krankenhausgesellschaft relativiert Forderung der Pflegedirektoren

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(HANNOVER) Nachdem 80 Pflegedirektoren und -direktorinnen Niedersächsischer Kliniken in einem offenen Brief an Ministerin Özkan die Einrichtung einer Pflegekammer gefordert haben, hat die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) nun diese Forderung relativiert und damit ihre Ablehnung der Selbstverwaltung der Pflegeberufe untermauert. Den Brief hätten nur 80 von 200 Pflegedienstleitungen unterzeichnet, so der Vorstand der NKG. Die von der Tagespresse verbreitete Behauptung, die Pflegekammer sei eine Forderung der Krankenhäuser, müsse so zurückgewiesen werden. Die NKG befürchtet, dass in einer Pflegekammer die unterschiedlichen Interessen der Pflegeverbände die Arbeit des Selbstverwaltungsorgans von vornherein beeinträchtigen würde. Nach uns vorliegenden Unterlagen bietet sich die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gar selbst an, die Interessen der beruflichen Pflege zu vertreten (sic). Die NKG hat das Ministerium aufgefordert, ihre Position zu unterstützen und "zur Klarstellung des Sachverhaltes in der öffentlichen Darstellung mitzuwirken". Die Niedersächsiche Krankenhausgesellschaft repräsentiert den Zusammenschluss der 200 Kliniken in Niedersachsen. Bisher war eine politische Vertretung der Pflege nicht Aufgabe der Krankenhausgesellschaft, auch im beispiellosen Personalabbau in der Pflege sind von der NKG keine positiven Impulse ausgegangen.

 

Emden: Pflegekammer ist notwendig

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(EMDEN) Eine Pflegekammer sei notwendig, um die sachgerechten und professionelle Pflege sicherzustellen, bestätigten Monika Skibicki vom Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer und der Pflegedienstleiter des Klinikums Emden gestern in einem Pressegespräch. Ein Auszug des Gespräches ist hier im Online-Auftritt der Emder Zeitung zu finden.

 

Pflegekammer europarechtlich erwünscht

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Kongress Pflege 2012 in Berlin

(BERLIN) Heilberufe Kongresse hat geladen - am 27. und 28. Januar 2012 fand in Berlin der Kongress Pflege statt. Ein Schwerpunktthema des Kongresses war das Thema Pflegekammer. Unter der Moderation von Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement, diskutierten Vertreter unterschiedlicher Interessengruppen das Thema.  Albert Eicher, leitender Ministerialrat des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit, erläuterte die Beweggründe, die im Ministerium für die Befürwortung einer Pflegekammer ausschlaggebend waren. Leider habe der Koalitionspartner FDP nicht mitgezogen, so dass es unwahrscheinlich sei, dass es noch in dieser Legislaturperiode zur Gründung einer Pflegekammer komme.

Anja Kistler, Geschäftsführerin DBfK Nordost e.V., referierte über die Aktivitäten in der Bundesrepublik und ging insbesondere auf die Situation in Berlin / Brandenburg ein. Sie gab ein klares Pro für die Pflegekammer ab.

Prof. Dr. jur. Heinrich Hanika,  Universities of Berlin, Budapest und Ludwigshafen, klärte insbesondere darüber auf, dass eine Pflegekammer keineswegs europawidrig sei. Sein Fazit: „Pflegekammern sind europarechtlich erwünscht, sie sichern die pflegerische Versorgung der Bevölkerung und lassen professionell Pflegenden die dringend notwendige demokratische und freiheitssichernde Teilhabe in unserem korporativ geprägten deutschen Gesundheitswesen zukommen."

 

Monika Skibicki fordert Pflegekammer

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(SCHORTENS/WILHELMSHAVEN) Die Präsidentin des Niedersächsischen Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer hat kürzlich vor gut 50 Mitglieder der AG 60 plus in der SPD  über Zweck und Wesen der Pflegekammer gesprochen. Skibicki betonte in ihren Ausführungen, dass der Pflege in Deutschland die Beteiligung an wichtigen Entscheidungsverfahren in der Regel versagt wird und fordert die Berufsgruppe zu mehr Verantwortung für die eigenen Belange auf.Lesen Sie den Artikel hier als PDF.

Wir danken an dieser Stelle der Wilhelmshavener Zeitung für die freundliche Genehmigung, den Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

 


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